Hallo zusammen,
als Rentner beschäftige ich mich derzeit mit der Frage, ob eine Umschuldung meiner bestehenden Baufinanzierung zu einer Direktbank sinnvoll ist. Meine aktuelle Finanzierung läuft noch etwa 12 Jahre, der Sollzins liegt bei 3,2%. Die Sparkasse vor Ort bietet mir für eine Anschlussfinanzierung jetzt schon 2,8% an, aber ich habe gesehen, dass einige Direktbanken im August noch günstiger sind.
Meine Bedenken: Ich bin es gewohnt, einen persönlichen Ansprechpartner in der Filiale zu haben. Bei Fragen zur Sondertilgung oder bei Problemen – wie läuft das online ab? Außerdem frage ich mich, wie es mit der Bonitätsprüfung bei Direktbanken aussieht. Meine SCHUFA ist sauber, aber als Pensionär bin ich vielleicht nicht die ideale Zielgruppe für Internet-Banken?
Hat hier jemand Erfahrung mit Baufinanzierungen bei Direktbanken gemacht? Was sollte ich unbedingt beachten, bevor ich den Wechsel vollziehe?
Danke für eure Gedanken!
Helmut, gute Frage! Das Thema Bonität bei Direktbanken habe ich mir auch schon öfter angeschaut. Aus meiner Erfahrung in der Unternehmensfinanzierung kann ich dir sagen: Die Bonitätsprüfung bei Direktbanken ist oft sogar gründlicher als bei Filialbanken, weil alles vollständig digital dokumentiert sein muss. Das ist eher ein Plus für dich – deine saubere SCHUFA spricht da Bände.
Bei Baufinanzierungen konkret solltest du aber auf folgendes achten: Viele Direktbanken vergeben große Darlehen wie Immobilienkredite trotz besserer Zinsen mit deutlich weniger Flexibilität. Sondertilgungen sind oft teurer oder gar nicht vorgesehen. Das ist der Trade-off. Rechne da konkret durch, ob die Zinsersparnis die fehlende Flexibilität wettmacht. Persönliche Betreuung kriegst du auch digital – einfach per Mail oder Chat. Für einen Rentner nicht ideal, aber funktioniert. Mein Tipp: Hol dir mehrere konkrete Angebote ein, vergleiche nicht nur den Sollzins, sondern auch die Nebenkosten und Bedingungen. Das spart dir hinterher Überraschungen.
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, mehrere Girokonten parallel zu vergleichen. Wichtig ist, nicht nur auf die Kontoführungsgebühr zu schauen, sondern auch auf Bargeldauszüge und Kartengbühren. Viele ersparen sich da schnell 100-200 Euro im Jahr mit dem richtigen Wechsel. Girokonto Vergleich