Freut mich, wieder im Forum aktiv zu sein. Zum Crowdfunding: Ich hab das für mich selbst recherchiert und die SCHUFA-Geschichte ist tatsächlich attraktiv, aber die Realität ist differenzierter. Equity-Crowdfunding funktioniert wirklich nur bei Wachstumsbranchen – Tech, nachhaltiges Zeug. Für klassische Handwerksbetriebe oder kleinere Dienstleistungen ist die Quote deutlich unter 50%. Die versteckten Kosten sind auch nicht zu unterschätzen: Provisionen von 5-8%, teilweise noch zusätzliche Gebühren. Wie das konkret bei dir aussieht, hängt sehr vom Geschäftsmodell ab.
Werner, sehr gute Frage. Als Freiberufler hab ich mir Crowdfunding auch mal angeschaut – aber: Die versteckten Kosten sind krass. Neben den Provisionen (5-8%) musst du auch noch für Juristen zahlen, wenn die Verträge geschrieben werden. Am Ende zahlst du effektiv mehr als bei einem normalen Firmenkredit. Dazu kommt: Die Investoren wollen nachher Mitsprache, d.h. deine Kontrolle über das Unternehmen sinkt. Das ist für etablierte Betriebe oft gar nicht erwünscht. Also: Macht nur Sinn bei echten Wachstumsstartups.
Ich hab da gute Erfahrungen mit mehreren Konten gemacht - bei mir läuft das Gehalt bei der einen Bank, aber für Sparen nutze ich eine andere mit besseren Zinsen. Lohnt sich, die Gebührenmodelle mal in Ruhe zu vergleichen, besonders wenn du viel überweist oder per Karte zahlst. Die Unterschiede sind größer als man denkt! Girokonto Vergleich