Hallo zusammen,
ich beschäftige mich ja schon seit Jahren intensiv mit Kreditthemen, aber jetzt stehe ich vor einer Frage die mich ehrlich gesagt etwas verunsichert – und zwar speziell im Firmenbereich.
Wir haben aktuell zwei laufende Firmenkredite, einer bei einer Volksbank (noch ca. 38.000 € Restschuld, Zins 5,8 %), der andere über eine Direktbank (ca. 22.000 €, Zins 6,3 %). Beide laufen noch knapp drei Jahre. Jetzt bekomme ich von verschiedenen Anbietern Angebote für eine Zusammenlegung/Umschuldung, teils mit 4,1–4,5 % effektiv.
Auf den ersten Blick klingt das verlockend. Aber ich frage mich: Wie verhält sich eine Umschuldung im Firmenbereich in Bezug auf die Bonität und SCHUFA-relevante Einträge? Bei Privatkrediten hab ich das gut im Griff, aber bei Unternehmenskrediten bin ich mir nicht sicher ob da ähnliche Mechanismen greifen.
Außerdem: Gibt es Vorfälligkeitsentschädigungen, die den Zinsvorteil zunichte machen? Im Sommer machen viele Berater Urlaub und ich komm kaum an seriöse Auskünfte ran. Hat jemand konkrete Erfahrungen mit Firmenkredit-Umschuldungen gemacht, am besten in ähnlicher Größenordnung? Was sind eure Einschätzungen zu Risiken vs. Einsparungen?
Freue mich über jeden Erfahrungsbericht!
Grüße, T.Bergmann