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Wie bewerten Banken die Bonität von Freiberuflern wirklich?

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Gerhard M.
Beiträge: 9
Themenstarter
(@gerhard-mueller)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#82]

Guten Tag zusammen,

ich beschäftige mich schon länger mit der Frage, wie Kreditinstitute die Kreditwürdigkeit von Selbstständigen und Freiberuflern tatsächlich einschätzen. Als jemand, der sich gerne vor größeren Finanzentscheidungen gründlich informiert, möchte ich verstehen, welche Kriterien dabei über die klassische SCHUFA-Abfrage hinausgehen.

Mich interessiert konkret: Welche Unterlagen verlangen Banken von Freiberuflern? Wie stark wiegen die letzten drei Jahre Steuererklärungen und Gewinn- und Verlustrechnung? Gibt es da zwischen den Anbietern große Unterschiede, oder sind die Bewertungsmaßstäbe ähnlich standardisiert?

Und eine weitere Frage: Hat es einen negativen Einfluss auf die Bonitätsbewertung, wenn man als Freiberufler öfter die Hausbank wechselt oder mehrere Geschätskonten parallel nutzt? Ich möchte da vorher wissen, worauf ich achten sollte, bevor ich einen Antrag stelle.

Freue mich auf eure Erfahrungen und Einschätzungen.

Viele Grüße,
Gerhard M.


1 Antwort
Werner4797
Beiträge: 0
(@werner4797)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Hallo Gerhard,

dasist eine sehr wichtige Frage. Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen: Banken gehen bei Freiberuflern deutlich differenzierter vor als bei Angestellten. Die SCHUFA ist zwar Basis, aber eben nur der Anfang.

Was sie wirklich prüfen: mindestens zwei bis drei Jahre Steuererklärungen (komplett mit Anlagen), die letzten drei Jahresabschlüsse oder GUV-Rechnungen, und oft auch die Einnahmen der letzten sechs Monate direkt vom Geschäftskonto. Manche Banken wollen sogar einen Nachweis stabiler oder wachsender Einnahmen sehen.

Zum Bankwechsel: Ja, häufige Wechsel des Hauptkontos können negativ auffallen – Banken sehen das als Instabilität. Mehrere Geschätskonten sind okay, wenn es einen sauberen Grund gibt (z.B. verschiedene Geschäftsbereiche). Aber ständiges Wechseln würde ich meiden.

Mein Tipp: Hol dir vorab eine kostenlose SCHUFA-Auskunft, prüf deine Daten auf Fehler, und bereite deine Unterlagen übersichtlich vor. Das macht einen guten Eindruck.

Viele Banken unterscheiden sich stark – es lohnt sich, gezielt zu vergleichen.

Viele Grüße,
Werner M.

Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, wenn man mehrere Angebote parallel einholt und vergleicht. Die Zinssätze unterscheiden sich teilweise erheblich, da lohnt sich der Aufwand wirklich. Achte auch darauf, die Nebenkosten wie Bereitstellungszinsen und Gebühren genau zu prüfen, nicht nur den reinen Zinssatz. Baufinanzierung vergleichen


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