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[Gelöst] Laufzeit verlängern oder verkürzen bei Umschuldung?

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Marcus K.
Beiträge: 8
Themenstarter
(@marcuskeller)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#82]

Hallo zusammen,

ich stehe gerade vor einer Umschuldungsentscheidung und bin mir unsicher, wie ich die Laufzeit strategisch einsetzen sollte. Aktuell zahle ich zwei separate Kredite mit insgesamt etwa 25.000 € Restschuld – einmal mit 5,2% Zins und einmal mit 4,8%. Beide laufen noch ca. 3-4 Jahre.

Ich habe jetzt ein Angebot für einen Umschuldungskredit mit 4,1% effektivem Jahreszins erhalten. Das spart mir ca. 150 € pro Monat gegenüber den bisherigen Zahlungen ein.

Jetzt meine Frage: Sollte ich die bisherige Laufzeit (ca. 3,5 Jahre) beibehalten oder lieber verkürzen? Wenn ich verkürze, würde die Rate natürlich höher ausfallen – aber die Gesamtzinsen wären deutlich niedriger. Andererseits könnte ich mit der längeren Laufzeit mehr Spielraum für unvorhergesehene Ausgaben haben.

Wie würdet ihr das abwägen? Gibt es bei der Wahl der Laufzeit auch versteckte Gebühren oder Klauseln, die ich beachten sollte?

Danke für eure Erfahrungen!


4 Antworten
ThomasWerner
Beiträge: 0
(@thomaswerner)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Kurz gesagt: Guck auf deinen Notfallfonds. Wenn du 2-3 Monatsraten sparen hast, verkürz. Wenn nicht, lieber länger laufen lassen und dann monatlich Sondertilgungen machen, wenn es passt. Der Zinsunterschied ist bei 0,1-0,2% Differenz eh nicht dramatisch.


Antwort
Helmut M.
Beiträge: 11
(@helmut_1958)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Da muss ich ehrlich sagen: Es kommt auf deine finanzielle Situation an. Als Rentner würde ich da eher zur längeren Laufzeit tendieren, weil man sich mit weniger monatlicher Belastung sicherer fühlt. Aber du bist ja berufstätig, oder?

Wenn dein Einkommen stabil ist, spricht nichts gegen die Verkürzung. Rechne dir aber vorher genau aus: Wie viel Zins sparst du wirklich? Und wie viel mehr Rate kostet dich das monatlich? Manchmal ist der Unterschied kleiner als gedacht.

Ein Tipp: Prüf vorher, ob es Vorfälligkeitsentschädigungen gibt, falls du später noch schneller tilgen willst.


Antwort
Werner B.
Beiträge: 6
(@werner-bachmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 6 Tagen

Ich würde hier auch auf die Vertragsdetails achten, Marcus. Manche Banken verstecken bei Umschuldungen kleine Gebühren, wenn man die Laufzeit verkürzt – nicht oft, aber es passiert. In meinem letzten Thread zu Anschlussfinanzierungen hatte ich das auch diskutiert.

Meine Faustregel: Wenn die Zinsersparnis nach allen Gebühren immer noch über 500 € liegt, ist Verkürzung sinnvoll. Darunter würde ich flexibel bleiben.


Antwort
Klaus W.
Beiträge: 29
(@klaus-werner)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Marcus, gute Überlegung. Ich erlebe das regelmäßig im Forum: Leute unterschätzen die psychologische Last durch hohe Monatsraten. Meine Empfehlung ist pragmatisch – versuche einen Mittelweg zu finden.

Nehmen wir an, die ursprüngliche Laufzeit war 3,5 Jahre. Verkürz auf 3 Jahre statt auf 2 Jahre. Das gibt dir immer noch deutlich weniger Gesamtzinsen, belastet die Haushaltskasse aber nicht so heftig. Die meisten unterschätzen auch, dass mehr Flexibilität hilft – wenn die wirtschaftliche Lage sich ändert, freust du dich über die niedrigere Rate.


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