Hallo zusammen,
ich plane gerade meinen ersten größeren Ratenkredit und bin beim Vergleichen auf ein Problem gestoßen: Je nachdem wie ich die Laufzeit anpasse, wird die monatliche Rate natürlich deutlich niedriger. Jetzt frag ich mich, ob ich lieber eine kürzere Laufzeit mit höherer Rate nehmen sollte oder ob es besser ist, die Laufzeit zu strecken.
Ein Beispiel: Bei 30.000€ Kreditsumme und 5,5% Zinsen zahle ich bei 60 Monaten ca. 570€/Monat. Bei 84 Monaten würde die Rate nur noch ca. 410€/Monat sein. Das wäre für mein Budget deutlich entspannter. Aber klar – am Ende zahle ich dann insgesamt mehr Zinsen.
Wie kalkuliert ihr das? Gibt es einen Punkt, wo die längere Laufzeit einfach zu teuer wird? Und kann man die Laufzeit später noch verkürzen, wenn man mehr Geld hat? Würde mich über eure Erfahrungen freuen!
Marco, das ist eine gute Frage – aber ich würde dir hier ein anderes Denkmuster empfehlen. Längere Laufzeiten kosten dich oft unterschätzt viel Gesamtzinsen. Bei deinem Beispiel: 60 Monate = ca. 4.200€ Gesamtzinsen, 84 Monate sind schnell 8.000€+. Das ist eine Differenz von über 4.000€!
Wenn du es dir finanziell irgendwie leisten kannst, nimm die kürzere Laufzeit. Und ja – die meisten Banken erlauben dir Sondertilgungen ohne Strafzinsen. Das heißt: Du könntest mit der höheren Rate starten und später runter, wenn es eng wird. Das ist flexibler als umgekehrt. Schau in den Kreditvergleichen immer auf die Sondertilgungsklauseln – das ist oft der Schlüssel zum echten Sparen.