Hallo zusammen,
ich bin gerade bei meinem letzten Kreditvergleich auf ein Problem gestoßen: Verschiedene Kreditanbieter haben mir unterschiedliche Unterlagen verlangt – manche wollten die SCHUFA-Auskunft, andere eine Bonitätsauskunft von einer Auskunftei, die ich gar nicht kannte. Jetzt bin ich verwirrt.
Ich dachte bisher, SCHUFA und Bonitätsauskunft sind das gleiche? Aber offenbar gibt es da Unterschiede, die auch Auswirkungen auf meine Chancen bei der Kreditvergabe haben könnten. Beim Kreditvergleich für Ratenkredite ist doch jedes Detail wichtig, um die wirklich besten Konditionen zu bekommen.
Kann mir jemand mal erklären, was genau der Unterschied ist? Und vor allem: Welche Auskunft ist für Privatpersonen bei Konsumentenkrediten eigentlich relevanter? Beeinflusst es meine Chancen, wenn ich eine statt der anderen beibring? Danke für eure Erfahrungen!
Gute Frage, Marco. Das ist tatsächlich wichtig zu verstehen.
Die SCHUFA ist eine einzelne Auskunftei – die größte in Deutschland – und speichert vor allem negative Daten wie Zahlungsausfälle, Inkasso, offene Kredite. Eine "Bonitätsauskunft" ist der Oberbegriff für alle Arten von Kreditwürdigkeitsprüfungen, die verschiedene Auskunfteien erstellen können (Creditplus, Infoscore, CRIF usw.).
Für Privatpersonen bei Ratenkrediten ist die SCHUFA-Abfrage Standard – fast jede Bank macht das. Andere Auskunfteien spielen eher eine Rolle, wenn die SCHUFA-Informationen allein nicht ausreichen oder du SCHUFA-frei finanzieren willst.
Wichtig: Jede Auskunftsanfrage ("harte Anfrage") wird vermerkt und kann deinen Score leicht senken. Daher beim Kreditvergleich besser Vergleichsportale nutzen – die machen Rechercheanfragen ohne Score-Malus. Viel Erfolg beim Vergleich!