Ich würde da auch unterscheiden zwischen Inkasso und dem, was dann in der Schufa eingetragen ist. Hast du denn konkret nachgefragt, ob es aktuell noch einen Eintrag gibt? Manchmal werden diese Einträge auch gelöscht, wenn lange nichts mehr passiert ist. Bevor man sich bewirbt, sollte man da eine kostenlose Selbstauskunft machen – spart wahrscheinlich böse Überraschungen.
Hey, gute Frage! Ich habe mich auch schon mit meiner Umschuldung damit beschäftigt. Soweit ich weiß, ist ein Inkasso-Eintrag für Banken oft sogar kritischer als ein normaler Schufa-Eintrag, weil es zeigt, dass es zu einer außergerichtlichen Forderung kam. Viele Online-Anbieter lehnen da direkt ab. Wie lange es dann dauert bis zur Verbesserung – da würde ich auch gerne mehr erfahren.
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit einem strukturierten Vergleich. Wichtig ist, dass du nicht nur auf die Kontoführungsgebühren achtest, sondern auch Girocard, Überweisungen und eventueller Dispositionskredit kalkulierst. Bei vielen Banken lohnt sich der Wechsel deutlich mehr, als man anfangs denkt. Girokonto Vergleich
Guter Hinweis von Klaus W. Ich als Rentner sehe das auch so: Lokal bei der Bank sprechen hilft oft mehr als online bewerben. Besonders bei älteren Forderungen haben manche Häuser da auch Kulanz. Wichtig ist aber: Wenn die Forderung bezahlt wurde, sollte man das dokumentieren und nachfragen, ob der Inkasso-Eintrag wirklich noch in der Schufa steht oder schon gelöscht ist.
Aus meiner längeren Auszeit heraus kann ich nur sagen: Das Problem ist, dass Inkasso und Schufa oft gekoppelt sind. Der Schuldner bekommt nicht nur einen Inkasso-Eintrag, sondern das wird parallel als Negativmerkmal in der Schufa registriert. Das macht Kreditangebote deutlich schwieriger. Bei fallenden Zinsen nächstes Jahr könnte sich die Situation aber etwas entspannen – mehr Anbieter werden aktiver werben müssen.