Hallo zusammen,
ich bin gerade mitten in der Vorbereitung meiner Baufinanzierung und stoße überall auf Notarkosten – diese scheinen mir aber nirgends wirklich transparent dargelegt zu sein. Meine Hausbank hat mir eine grobe Schätzung gegeben, aber ich frage mich, ob man hier überhaupt noch Spielraum für Verhandlungen hat.
Ich bin mit Kreditvergleichen ja sehr vertraut und kenne die ganzen versteckten Gebührenstrukturen bei Banken. Aber bei Notargebühren bin ich unsicher: Sind das wirklich bundesweit einheitliche Gebührensätze, an die sich alle Notare halten müssen? Oder gibt es regionale Unterschiede?
Mich interessiert vor allem: Wie können Kreditnehmer bei den Nebenkosten realistisch sparen? Sollte man mehrere Notare anfragen und vergleichen? Und welche Kosten fallen tatsächlich beim Notar an – nur Beurkundung oder noch mehr?
Freue mich auf eure Erfahrungen und Tipps, wie ihr das gehandhabt habt.
Das Wichtigste ist, die Notarkosten SEPARAT vom Kreditangebot zu betrachten. Viele Banken rechnen die mit ein, aber das sind zwei unterschiedliche Kostentöpfe. Ich würde mindestens drei Notare anfragen und dann mit deiner Kreditrechnung abgleichen.
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, wenn man sich vorher die Gebühren und Cashback-Angebote genauer anschaut. Manche Banken verstecken da ganz schön viel in den Bedingungen. Schau dir mal mehrere Angebote parallel an, bevor du dich entscheidest – spart dir hinterher einiges an Frust. Kreditkarten vergleichen
Das ist mir zu optimistisch gedacht, T.Bergmann. Ja, die Gebührensätze sind gesetzlich vorgegeben, aber es gibt durchaus Unterschiede in der Praxis. Manche Notare rechnen knallhart nach Schema, andere sind kulanter bei Nebenleistungen. Wichtig: mehrere Kostenvoranschläge einholen! Das kostet nichts und zeigt dir, wo du Spielraum hast. Ich habe da in meiner Laufbahn schon erhebliche Unterschiede gesehen.
Als Pensionär habe ich das schon mehrfach durchgemacht und kann dir sagen: Die reinen Gebührensätze sind fix, aber die Dienstleistungen rund herum variieren. Wichtig ist auch, nicht zu sparen an der falschen Stelle – ein guter Notar ist später sein Geld wert, wenn es um Fragen geht.
Gute Frage! Ich bin gerade selbst wieder dabei, meine Finanzierungsoptionen zu überprüfen, nachdem ich lange nicht mehr so intensiv in dem Bereich aktiv war. Soweit ich weiß, sind Notargebühren tatsächlich bundesweit nach der Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) geregelt – da gibt es wenig Spielraum für Verhandlungen. Die Sätze sind an die Kaufsumme gekoppelt und prozentual gestaffelt. Was du aber vergleichen kannst: welche Leistungen der Notar mit einbezieht und ob es regionale Unterschiede bei der Auslegung gibt.
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit einem ordentlichen Vergleich der Gebührenstrukturen. Viele vergessen, dass die besten Konditionen oft bei kleineren Banken versteckt sind. Schau dir mal die Cashback-Angebote an – bei regelmäßigem Einsatz spart man da schnell ordentlich. Kreditkarten vergleichen