Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, mehrere alte Ratenkredite über einen neuen Umschuldungskredit abzulösen. Die Konditionen sehen aktuell ganz attraktiv aus – niedrigere Zinsen als vorher.
Aber jetzt das Problem: Bei fast jedem Angebot wird mir eine Restschuldversicherung (RSV) angeboten, und die kostet natürlich extra. Der eine Kreditvermittler sagt, das ist quasi Standard und ich hätte damit Schutz im Notfall. Der andere meint, das ist einfach nur Gewinnmaximierung für die Bank.
Ich bin Freiberufler, mein Einkommen schwankt saisonal – kann ich mir die RSV leisten? Lohnt sie sich überhaupt beim Umschuldungskredit oder zahle ich da nur drauf? Wie viel Mehrkosten entstehen da über die gesamte Laufzeit?
Would appreciate konkrete Zahlenbeispiele und eure Erfahrung – danke!
Hi Markus,
ic bin gerade aus einer ähnlichen Situation raus und kann dir da aus Erfahrung berichten. Bei meiner letzten Umschuldung hatte ich mir die RSV auch angeguckt – bei ca. 25.000€ Kreditsumme und 72 Monaten Laufzeit wäre das Ding um die 1.800-2.100€ teurer geworden. Das ist ne Menge Kohle!
Die Versicherung zahlt nur, wenn du arbeitslos wirst oder ausfällst. Aber: Viele Policen haben Wartezeiten, und als Freiberufler ist die Abdeckung ohnehin oft schlechter. Meine Empfehlung: Rechne dir aus, ob du 3-4 Monatsraten aus eigenen Ersparnissen stemmen könntest. Falls ja – lass die RSV weg und spar dir das Geld. Fall nein – dann könnte es Sinn machen.
Viel erfolg bei der Umschuldung!