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Ablösungskosten vs. Zinsersparnis: Jetzt handeln oder abwarten?

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Markus S.
Beiträge: 22
Themenstarter
(@zinsenvergleich24)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#264]

Hallo zusammen, ich bin neu hier und hätte gerne eure Erfahrung zu folgendem Problem: Ich habe noch einen älteren Ratenkredit mit 6,8% p.a. laufen, Restlaufzeit etwa 3 Jahre, monatlich zahle ich 450 Euro. Die Zinsen fressen mir immer mehr auf. Jetzt habe ich mir mal einige aktuelle Angebote angesehen – da bekomme ich 4,2% oder sogar weniger. Allerdings habe ich bei der Ablösung Gebühren zu zahlen und die Bank berechnet mir auch eine Vorfälligkeitsentschädigung. Meine Frage: Macht eine Ablösung jetzt im Oktober 2026 noch Sinn? Oder sollte ich lieber noch ein paar Monate warten, ob die Zinsen wieder fallen? Meine SCHUFA-Bewertung ist eigentlich ganz okay (ca. 95%), aber ich bin mir unsicher, wie sehr die Kosten beim Ablösungsprozess meine potenziellen Ersparnisse aufzehren. Wie berechnet man das richtig? Danke für jeden Tipp!


1 Antwort
Thomas M.
Beiträge: 15
(@thomas_1956)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Markus, guter Frage – das ist wirklich ne Rechnung, bei der viele scheitern. Die Vorfälligkeitsentschädigung ist oft der größte Knackpunkt. Meine Faustregel: Wenn du durch die Zinsersparnis die Ablösungskosten innerhalb der ersten 12–18 Monate wieder reinholst, lohnt sich die Ablösung. Im Moment sind wir noch relativ hoch am Zins – da sehe ich nicht, dass es massiv nach unten geht bis Ende 2026. Selbst wenn die EZB im Dezember nochmal was senkt, wirkt sich das auf neue Kreditvergaben oft mit Verzögerung aus. Mein Rat: Hol dir bei 2–3 Banken konkrete Ablösungsangebote (ohne SCHUFA-Anfrage – das geht mit Kreditvergleichern), rechne nach, und wenn die Kostenersparnis über 2–3 Jahren deutlich ist, würde ich es machen. Warten ist oft die schlechtere Option, weil du jeden Monat zu viel Zinsen zahlst.


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