Ich vergleiche gerade ein paar ältere Ratenkredite mit aktuellen Angeboten und frage mich, ob sich eine Umschuldung im Herbst noch lohnt oder ob man am Ende nur ein paar Euro spart und dafür wieder neue Kosten hat.
Bei mir geht es nicht um einen einzelnen kleinen Kredit, sondern um mehrere ältere Konsumentenkredite mit recht unterschiedlichen Zinssätzen. Ein Teil davon läuft noch relativ lang, deshalb frage ich mich, ob ein neuer Kredit zur Ablösung wirklich sinnvoll ist, wenn der Effektivzins zwar niedriger wäre, aber eventuell Bearbeitungskosten, Restlaufzeit und mögliche Vorfälligkeitsentschädigung dazukommen.
Mich interessiert vor allem, ab wann sich so etwas in der Praxis rechnet. Also nicht nur theoretisch mit einem besseren Zins, sondern wirklich nach Abzug aller Kosten. Macht es eher Sinn, wenn man noch viel Restlaufzeit hat, oder kann sich das auch bei kleineren Restbeträgen lohnen? Und wie schaut ihr auf Angebote von Direktbanken bei so einer Umschuldung – sind die meistens fair oder sollte man da besonders genau hinschauen?
Ich würde gern eure Erfahrungen hören, vor allem von Leuten, die schon mal mehrere Kredite zusammengelegt haben. Im Herbst kommen ja oft wieder ein paar Ausgaben dazu, deshalb will ich ungern eine falsche Entscheidung treffen.
Wenn der alte Kredit noch lange läuft, kann es sich oft lohnen. Aber nur, wenn die Vorfälligkeitsentschädigung und evtl. Zusatzkosten wirklich klein bleiben.