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Kreditablösung: Wann spart man am meisten Zinsen?

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ThomasK.92
Beiträge: 1
Themenstarter
(@thomask-92)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#221]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiv mit der Frage, ob es sich für mich lohnt, meinen alten Ratenkredit abzulösen. Ich hatte vor gut zwei Jahren einen Kredit über 15.000 Euro zu 6,5% Effektivzins aufgenommen, Laufzeit ursprünglich 72 Monate. Jetzt sind wir im Juli und die Zinsen sind ja gesunken – teilweise bekomme ich Angebote mit 4,2-4,8% für eine Umschuldung.

Meine Frage: Wie berechne ich konkret, ob sich das rechnet? Gibt es da eine Faustregel oder sollte ich einfach die Restschuldbefreiung bei meiner Bank anfragen und dann durchrechnen? Mich verwirren auch die unterschiedlichen Aussagen zum Thema – manche sagen, je früher desto besser, andere warnen vor Vorfälligkeitsentschädigungen.

Wie geht ihr da vor? Nutzt ihr einen Kreditrechner oder habt ihr da eine eigene Methode? Bin dankbar für eure Erfahrungen, vor allem wenn ihr das schon gemacht habt.

Viele Grüße,
Thomas


1 Antwort
HelmutBecker
Beiträge: 46
(@helmutbecker)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hallo Thomas K.,

gute Frage! Bei mir hat sich eine Ablösung damals auch gelohnt. Mein Tipp: Frag bei deiner Bank nach der genauen Restschuld und ob es eine Vorfälligkeitsentschädigung gibt. Die ist oft gar nicht so hoch, wie man denkt – meistens maximal ein paar hundert Euro.

Dann rechnest du einfach durch: Neue monatliche Rate minus alte Rate, multipliziert mit der restlichen Laufzeit. Das ergebnis vergleichst du mit der Vorfälligkeitsentschädigung. Wenn die Ersparnis deutlich größer ist, lohnt sich's.

Bei dir sieht es eigentlich gut aus. Von 6,5% auf 4,2-4,8% runter – das ist eine ordentliche Differenz. Gerade wenn du noch 40+ Monate laufen hast, sollte es sich rechnen. Nutze einfach einen Online-Kreditrechner, da kannst du beide Szenarien durchspielen.

Die Vorfälligkeitsentschädigung ist wirklich der einzige Knackpunkt. Aber danach fragen kostet nix!

Viele Grüße,
Helmut


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