Hallo zusammen,
ich beschäftige mich seit Jahren intensiv mit Kreditvergleichen und bin gerade wieder bei einem klassischen Thema angelangt, das mich nicht loslässt: Bei meiner anstehenden Anschlussfinanzierung wird mir überall etwas anderes gepredigt.
Die eine Bank verspricht mir eine 10-jährige Zinsfestschreibung zu 3,2%, aber mit versteckten Gebühren (Kontoführung, Bearbeitungsgebühren, teilweise sogar eine sogenannte "Verwaltungsgebühr"). Die andere Bank hat einen nominalen Satz von 3,4%, aber deutlich transparentere Kostenstruktur.
Mein Problem: Keiner der Standard-Kreditrechner im Netz kalkuliert diese Gebührenstruktur konsistent mit der langfristigen Zinsfestschreibung zusammen. Es wird immer nur der Effektivzins angegeben – aber wie verlässlich ist dieser über 10 Jahre hinweg, wenn sich die Gebührenmodelle der Banken ändern?
Woran erkenne ich, ob eine lange Zinsfestschreibung die Gebührenfalle noch wettmacht? Gibt es da Erfahrungen aus eurer Praxis?