Seite wählen

Minikredite: Wie fl...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Gelöst] Minikredite: Wie flexibel sind die Limits wirklich anpassbar?

2 Beiträge
2 Benutzer
0 Reactions
26 Ansichten
Wolfram B.
Beiträge: 0
Themenstarter
(@wolframbauer)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#189]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiv mit Minikrediten als Alternative zu klassischen Ratenkrediten und habe eine grundsätzliche Frage zu den Limits, die mich stutzig macht.

Viele Anbieter werben ja damit, dass Minikredite flexibel sind – aber wenn ich mir die Angebote genauer anschaue, scheinen die Limits oft ganz starr vorgegeben zu sein. Entweder 1.000€, 3.000€ oder 5.000€, fertig. Kann man die tatsächlich nach oben oder unten anpassen, oder ist das nur Marketing-Getue?

Meine eigentliche Frage: Wenn ich mit 2.000€ starten möchte, aber später merke, dass ich doch 3.500€ brauche – kann ich einfach nachträglich aufstocken, ohne dass ich einen komplett neuen Kreditantrag stellen muss? Oder zahle ich da wieder Bearbeitungsgebühren? Und gibt es bei Minikrediten überhaupt versteckte Gebühren bei einer Limit-Erhöhung, die in den Vergleichsrechnern nicht auftauchen?

Ich bin da einfach skeptisch, weil ich bei anderen Kreditprodukten oft sehe, dass solche "flexiblen" Anpassungen am Ende doch Gebühren kosten.

Danke für Input!


1 Antwort
Dieter Z.
Beiträge: 1
(@dieter-zimmermann)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Gute Beobachtung, Wolfram. Die Realität ist leider oft weniger flexibel als das Marketing suggeriert. Bei den meisten Minikreditanbietern ist das Limit tatsächlich bei Antragstellung festgelegt und eine nachträgliche Erhöhung bedeutet praktisch einen neuen Kreditvertrag – also erneute SCHUFA-Abfrage, neue Bearbeitungsgebühren im worst case. Manche Anbieter machen das kostenlos, aber das ist eher die Ausnahme. Das Problem: Diese Gebühren tauchen in Vergleichsrechnern gar nicht auf, weil sie als "Serviceleistung" kategorisiert werden. Meine Empfehlung – lieber gleich die höhere Summe beantragen und dann flexibel nur das auszahlen lassen, was du brauchst. Das spart dir später Ärger und versteckte Kosten. Ich hab dazu auch mal einen Thread zu Selbstständigen-Krediten geschrieben, da kommen ähnliche Gebührenfallen vor: Selbstständigen-Kredite: Welche Bank verlangt keine versteckten Gebühren?


Antwort
Teilen:

Kredit-Tipps per E-Mail

Zwanzig kurze Tipps rund um den Ratenkredit: Haushaltsrechnung, Effektivzins, Gesamtkosten, Laufzeit, Bonität, Antrag, Sondertilgung, Umschuldung und Dispo. Dazu die Kredit-Checkliste als PDF. Keine Kreditvermittlung, keine Anbieterempfehlung. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.