Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade wieder mit aktuellen Ratenkreditangeboten und bin dabei auf etwas gestoßen, das mich verwirrt. Bei mehreren Onlinebanken sehe ich jetzt Gebühren für die Auszahlung des Kreditbetrags – manche nennen das "Auszahlungsbearbeitungsgebühr", andere "Kreditauszahlungsbearbeitungsgebühr".
Ich kenne das aus früheren Jahren so, dass die Auszahlung kostenlos war und nur im Effektivzins eingerechnet wurde. Jetzt im Oktober 2026 sehe ich aber vermehrt separate Gebühren, die zwischen 0,5% und 1,5% der Kreditsumme liegen. Das ist ordentlich Geld bei einem 15.000er Kredit.
Ist das eine neue Entwicklung bei Onlinekrediten, oder habe ich das einfach übersehen? Wie bewertet ihr das – sollte man solche Gebühren verhandeln können, oder ist das mittlerweile Standard? Und vor allem: Werden diese Gebühren im angegebenen Effektivzins schon berücksichtigt, oder kommen sie obendrauf?
Würde mich freuen über eure Erfahrungen.
Hey Thomas, gute Beobachtung. Also ich hab mich gerade erst damit auseinandergesetzt und muss ehrlich sagen, das verwirrte mich auch am Anfang. Was ich verstanden habe: Die Auszahlungsgebühren MÜSSEN im Effektivzins bereits eingerechnet sein – das ist gesetzlich vorgeschrieben. Das bedeutet, wenn du einen Effektivzins von 5,2% siehst, sind diese Gebühren schon drin. Trotzdem finde ich es ärgerlich, dass manche Banken das extra ausweisen, weil man als Laie denkt, das kommt obendrauf. Ich würde dir empfehlen, immer nur auf den Effektivzins zu schauen und die ganzen Einzelgebühren zu ignorieren – das ist der aussagekräftigste Wert.
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, wenn man mehrere Angebote gleichzeitig vergleicht. Die Zinssätze unterscheiden sich teilweise erheblich, je nachdem wie deine Bonität bewertet wird. Schau dir mal die unabhängigen Vergleichsseiten an, dort bekommst du einen schnellen Überblick ohne einzelne Anfragen bei der Bank stellen zu müssen. Kreditvergleich