Hallo zusammen, nach 15 Jahren bin ich zurück im Forum und beschäftige mich gerade intensiv mit meinem Bauprojekt. Bei der Kreditvergabe werden mir überall Restschuldversicherungen (RSV) angeboten – von der Direktbank über die Sparkasse bis zur Volksbank.
Meine Frage: Brauche ich die RSV wirklich oder ist das einfach nur eine Kostenfalle, mit der die Banken ihre Margen aufbessern? Bei manchen Angeboten macht das 2-3% der Kreditsumme aus – das sind bei mir schnell 15.000-20.000 Euro!
Ich bin selbstständig tätig und hab eine solide Bonität, aber natürlich möchte ich meine Familie absichern. Andererseits: Wenn ich die RSV nicht nehme, hab ich bei entsprechenden Angeboten 0,3-0,5% bessere Konditionen. Da stellt sich mir die Frage – lohnt sich der Abschluss überhaupt oder sollte ich das Geld lieber in einen Notfalltopf stecken?
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Welche Banken verstecken versteckte Kosten in ihren RSV-Angeboten?
Bei dir als Selbstständiger würde ich das ganz kritisch sehen. Ich habe mir mal ein Angebot einer großen Direktbank angeschaut und die RSV-Bedingungen waren echt versteckt im Kleingedruckten. Die Versicherung zahlt oft nur unter bestimmten Bedingungen und bei Selbstständigkeit sind die Ausschlussklauseln teilweise erheblich. Meine Empfehlung: Hol dir die genauen Versicherungsbedingungen, nicht nur die Produktblätter – und vergleich dann mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung oder Kreditschutzversicherung. Die ist oft transparenter und günstiger.
Stark dass du dich so detailliert mit dem Thema auseinandersetzt – das spart echtes Geld!