Hallo zusammen,
als jemand, der sich seit Jahren intensiv mit Umschuldungsstrategien beschäftigt, ist mir aufgefallen, dass gerade beim Thema Sondertilgungen viele Banken versteckte Gebühren einbauen – oder die Bedingungen so formulieren, dass man später überrascht wird.
Ich überarbeite gerade meine Kreditverträge und möchte gezielt auf gebührenfreie Sondertilgungsoptionen achten. Die Frage ist: Welche Formulierungen im Vertrag sind da konkret ein Warnsignal? Worauf muss ich beim Vergleich zwischen verschiedenen Banken und Online-Anbietern prüfen, um sicherzustellen, dass Sondertilgungen wirklich kostenlos sind?
Vor allem interessiert mich: Gibt es Unterschiede zwischen traditionellen Banken und Direktbanken? Und wie formulieren seriöse Anbieter diese Klauseln eigentlich transparent?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Dietmar, gute Frage! Nach meinen Erfahrungen als Rentner sollte man auf folgende Punkte achten: Erstens die genaue Formulierung – "kostenlos" ist nicht gleich kostenlos. Manche Banken erlauben nur eine bestimmte Anzahl pro Jahr, andere limitieren den Betrag. Zweitens: Online-Anbieter sind hier oft transparenter, weil sie die Konditionen von vornherein klar kommunizieren müssen. Bei meiner letzten Kreditablösung habe ich gelernt, dass man explizit nach unbegrenzten Sondertilgungen fragen muss – nicht nach "kostenlosen". Da liegt der Teufel im Detail. Direktbanken sind da meist fairer, ja.
Wie ich in meinem anderen Thread geschrieben habe, hat mir die Sparkasse anfangs eine "transparente" Lösung verkauft – aber mit Limits. Besser ist, wenn der Vertrag explizit sagt: "unbegrenzte und gebührenfreie Sondertilgungen ohne Mindest- oder Maximalbeträge".