Hallo zusammen,
ich beschäftige mich seit längerem mit Kreditvergleichen und merke, dass viele Forenmitglieder bei der Umschuldung von mehreren Krediten unsicher sind – nicht nur beim Effektivzins-Vergleich, sondern auch bei der strategischen Abfolge.
Meine Frage konkret: Wenn ich drei unterschiedliche Konsumkredite habe (12.000€ à 7,2%, 8.500€ à 9,1%, 4.200€ à 6,8%), macht es Sinn, alle drei zusammenzufassen oder gezielt einzelne zu konsolidieren?
Beim Vergleichen der Angebote stelle ich fest, dass die Konsolidierungssumme den Effektivzins beeinflusst – größere Summen bekommen oft bessere Konditionen. Andererseits hätte ich dann eine deutlich längere Laufzeit als jetzt insgesamt.
Wie habt ihr das gelöst? Wurden versteckte Gebühren zum Problem? Und wie habt ihr die Break-Even-Rechnung zwischen schnellerem Schuldenabbau und niedrigerem Satz gemacht? Freue mich auf eure Erfahrungen!
Gute Frage, Thomas. Ich war ja früher aktiv bei Schuldenabbau mit Ratenkredit: Wie plane ich das strukturiert? und dann lange weg. Nach meinen Erfahrungen lohnt sich meist die komplette Zusammenfassung, wenn der neue Zins um mindestens 1,5-2% unter dem Durchschnitt liegt. Wichtig: Alle Gebühren (Bearbeitungsgebühren, Vorfälligkeitsentschädigungen der alten Kredite) miteinrechnen, nicht nur den Nominalzins schauen. Bei deinen Konditionen würde ich durchrechnen, ob ein Gesamtkredit über 24.700€ günstiger wird als den teuersten (9,1%) separat zu halten. Aber Vorsicht bei der Laufzeit – das ist der versteckte Kostenfresser!