Hallo zusammen, ich bin neu hier im Forum und plane gerade eine Umschuldung. Ich habe derzeit noch zwei alte Ratenkredite mit unterschiedlichen Laufzeiten laufen und möchte diese jetzt zusammenfassen. Bei meinen Recherchen bin ich öfter über das Thema Restschuldversicherung gestolpert und bin mir unsicher, ob ich diese abschließen sollte oder nicht.
Mein bisheriger Stand: Ich bin aktuell berufstätig und meine Bonität ist eigentlich ganz ordentlich. Die Versicherung würde die monatliche Rate um ca. 30-40 Euro erhöhen – bei einer geplanten Laufzeit von 5 Jahren also etwa 1.800-2.400 Euro Gesamtkosten. Das klingt für mich nach ziemlich viel Geld, aber ich frage mich, ob das sinnvoll sein kann, falls ich mal arbeitsunfähig werden sollte.
Wie handhabt ihr das? Habt ihr die Versicherung abgeschlossen und bereut es jetzt, oder haltet ihr sie für unnötig? Gibt es auch andere Wege, sich abzusichern? Bin dankbar für jeden Tipp!
Viele Grüße,
Thomas
Moin Thomas, herzlich willkommen im Forum! Ich verstehe deine Überlegung, aber ich muss dir ehrlich sagen: 1.800 bis 2.400 Euro für eine Versicherung bei einem soliden Job halte ich persönlich für Verschwendung. Die Restschuldversicherung ist oft teuer und die Leistungsfälle sind enger gestrickt, als man denkt.
Wenn du berufsunfähig wirst, zahlst du ohnehin bereits über eine BU-Versicherung – solltest du haben. Die Restschuldversicherung springt erst ein, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind. Lieber würde ich dir empfehlen: Schau dir deine monatliche Haushaltsrechnung genau an und nutze eher diese Eckpunkte für deine Bonität als Basis. Mit guter Bonität brauchst du meist weniger Absicherung.
Mein Rat: Spart euch die 30-40 Euro im Monat lieber auf ein Notfallpolster. Das ist flexibler und kostet euch nichts extra.