Hallo zusammen,
ich bin neu hier im Forum und beschäftige mich gerade intensiv mit einer Umschuldung meiner bestehenden Kredite. Dabei bin ich auf die Begriffe Tilgung und Zinsfestschreibung gestoßen und ehrlich gesagt bin ich da noch nicht ganz durchgestiegen.
Mein bisheriger Kredit läuft noch etwa 8 Jahre und die Zinsen sind mittelmäßig. Jetzt überlege ich, ob ich ihn früher ablöse und umschulde. Aber bei den ganzen Angeboten verstehe ich nicht genau, wie die Tilgung funktioniert und was Zinsfestschreibung konkret bedeutet – besonders beim Thema Hypothek.
Wie lange sollte eine Zinsfestschreibung idealerweise sein? Und wie wirkt sich eine höhere Tilgungsquote auf meine monatliche Belastung aus? Gibt es da Faustregeln oder hängt das ganz von meiner persönlichen Situation ab?
Über Erfahrungen und konkrete Tipps würde ich mich freuen!
Viele Grüße,
Thomas
Hallo Thomas,
eine gute Frage! Das Thema Tilgung und Zinsfestschreibung ist für die Baufinanzierung wirklich zentral. Lass mich das mal aus meiner Erfahrung erklären:
Die Tilgung ist einfach gesagt der Teil deiner monatlichen Rate, mit dem du das Darlehen abbaust. Die Zinsen sind das, was die Bank für das geliehene Geld verdient. Bei einer höheren Tilgungsquote (z.B. 3% statt 2%) zahlst du schneller den Kredit ab – das bedeutet weniger Gesamtzinsen, aber auch eine höhere monatliche Belastung.
Die Zinsfestschreibung ist der Zeitraum, in dem dein Zinssatz festgelegt ist. Typisch sind 10, 15 oder 20 Jahre. Momentan im Oktober würde ich sagen: Wenn die Zinsen niedrig sind, eine längere Festschreibung (15+ Jahre) abschließen – das gibt dir Sicherheit. Ich habe das bei meiner letzten Finanzierung so gemacht und bin damit zufrieden.
Bei einer Umschuldung lohnt es sich oft, die alte Laufzeit kritisch zu überprüfen und neu zu kalkulieren. Wie hoch ist denn deine aktuelle monatliche Belastung?