Seite wählen

Baufinanzierung als...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Baufinanzierung als Freiberufler: Wie bewerten Banken meine Bonität?

2 Beiträge
2 Benutzer
0 Reactions
12 Ansichten
Thomas-Becker
Beiträge: 0
Themenstarter
(@thomas-becker)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#68]

Hallo zusammen,

ich bin Freiberufler (Grafik-Designer) und arbeite seit etwa 6 Jahren selbstständig. Mein Jahreseinkommen ist stabil zwischen 55k-65k, aber eben variabel. Jetzt möchte ich eine Immobilie finanzieren und bin völlig unsicher, wie Banken meine Bonität bewerten.

Bei meinen ersten Recherchen merke ich: Während fest angestellte Arbeitnehmer einfach eine Gehaltsbescheinigung vorlegen, verlangen Banken von mir wahrscheinlich Jahresabschlüsse, Steuererklärungen und möglicherweise noch Betriebswirtschaftliche Auswertungen. Das ist deutlich komplizierter.

Meine Fragen:
1. Wie unterscheidet sich die Bonitätsbewertung bei Freiberuflern tatsächlich von der bei Angestellten?
2. Spielt mein SCHUFA-Score die gleiche Rolle, oder legen Banken stärker Wert auf die Einkommensstabilität?
3. Gibt es Kreditanbieter, die Freiberuflern gegenüber aufgeschlossener sind?
4. Sollte ich meine Unterlagen vorher selbst analysieren, um zu sehen, wo es problematisch wird?

Ich möchte gründlich vorbereitet sein und nicht überrascht werden.


1 Antwort
Marco F.
Beiträge: 24
(@marco_85)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hey Thomas B.,

ich kenn das Problem ähnlich aus meinen Recherchen zu Umschuldungen - Banken sind bei Selbstständigen deutlich vorsichtiger. Der SCHUFA-Score bleibt wichtig, aber Banken schauen sich bei dir viel intensiver die letzten 2-3 Jahre an. Sie wollen sehen, dass dein Einkommen wirklich stabil ist, nicht nur irgendwann mal 55k verdient hast.

Zu deinen Fragen: Die Bonitätsbewertung ist aufwendiger, ja. Du brauchst definitiv die letzten Steuererklärungen und idealerweise auch Kontoauszüge. Der SCHUFA-Score zählt, aber die Einkommensstabilität wiegt oft schwerer.

Mein Tipp: Schau dir selbst deine BWA an, bevor du zur Bank gehst. Das zeigt, dass du deine Zahlen kennst. Sparkassen und Volksbanken sind oft aufgeschlossener bei Freiberuflern als die großen Direktbanken. Und es gibt auch spezialisierte Vermittler, die sich damit auskennen.

Die Vorbereitung ist genau richtig. Geh mit kompletten, ordentlichen Unterlagen hin - das macht schon nen großen Unterschied.

Marco

Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit einem strukturierten Vergleich - lohnt sich echt, sich die Zeit zu nehmen und die Gebühren sowie Cashback-Angebote genau unter die Lupe zu nehmen. Viele unterschätzen, wie viel man im Jahr sparen kann, wenn man die richtige Karte für die eigenen Ausgabegewohnheiten wählt. Schau dir mal die Filter-Optionen an, damit du schneller was Passendes findest. Kreditkarten vergleichen


Antwort
Teilen: