Werner, wie immer eine gute Beobachtung. Ich hab' mir da auch die Zahlen angeschaut für meine Freiberufler-Situation. Das Scoring 2026 berücksichtigt mehr die Tilgungsgeschichte im Detail – nicht nur ob pünktlich oder nicht, sondern wie konsistent. Das ist für KMU wie mich durchaus relevant, aber auch für Privatpersonen gilt: Gleichmäßige Zahlungen sind besser als Pausen mit Nachzahlungen. Die größte Änderung ist eher administrativ – Banken können jetzt auch Daten von Zahlungsdienstleistern (PayPal, Klarna etc.) einbeziehen, wenn man dem zustimmt. Das brauchst du dir merken.
Gute Frage – ich beschäftige mich seit Jahren damit. Die neuen Kriterien sind teilweise aus den Vorankündigungen bekannt: Die Schufa gewichtet jetzt aktuelle Kontoführung stärker, berücksichtigt Stabilität besser und bewertet sehr kurze Kreditlaufzeiten weniger negativ als noch 2024. Was ich aber skeptisch sehe: Viele behaupten, die Änderungen seien riesig – in der Realität verschieben sich da eher Prozentpunkte im Modell. Deine Umschuldungsstrategie sollte davon nicht abhängig sein. Wichtiger ist weiterhin: pünktlich zahlen, wenig offene Anfragen, stabile Einkommenssituation.