Hallo zusammen,
ich bin seit gut zwei Jahren im Ruhestand und überlege jetzt, ob ich eine kleinere Immobilie finanzieren sollte. Die Zeiten sind ja immer noch interessant für solche Überlegungen. Ich habe bereits mit drei verschiedenen Anbietern gesprochen – einer Sparkasse vor Ort, einer Online-Bank und einem auf Immobilienfinanzierung spezialisierten Makler.
Was mich besonders ärgert: Die Gebührenmodelle sind völlig unterschiedlich. Bei der einen Bank waren es 1 % Bearbeitungsgebühr, bei der anderen verstecken sich die Kosten in der Zinsspanne. Der Makler hat mir eine pauschale Gebühr genannt, die mir ehrlich gesagt zu hoch vorkommt.
Ich möchte hier keine unnötigen Gebühren zahlen – im Alter muss man mit seinem Geld haushalten. Mich interessiert: Welche Erfahrungen habt ihr mit verschiedenen Banken gemacht? Wie transparent waren sie bei den Kosten? Und gibt es spezielle Anbieter, die Rentnern faire Konditionen bieten, ohne versteckte Gebühren?
Für jeden Erfahrungsbericht bin ich dankbar!
Das wichtigste ist für mich immer: Frag nach Vorfälligkeitsentschädigung und ob Sondertilgungen kostenlos sind. Besonders im Alter sollte man flexibel bleiben können. Eine Bank in Stuttgart, mit der ich arbeite, verlangt bei Rentnern tatsächlich oft einen Zinsaufschlag von 0,2–0,5 % – das ist ihre versteckte Gebühr. Schreib also konkret auf, was dir unterschiedliche Banken kosten. Dann sehen wir klarer.
Helmut, das ist eine berechtigte Frage. Ich würde dir empfehlen, sehr kritisch hinzuschauen. Viele Banken nutzen gerade bei Rentnern die Tatsache aus, dass die Kreditwürdigkeit sensibler ausfällt – und kompensieren das mit höheren Gebühren und Zinszuschlägen.
Meine Erfahrung: Direktbanken sind oft transparenter mit ihren Gebühren. Bei der Sparkasse vor Ort zahlst du manchmal für Service, den du nicht brauchst. Der Makler verdient an dir – das sollte dir bewusst sein. Rechne die Gesamtkosten durch, nicht nur den Zins. Viele vergessen da die Bearbeitungsgebühr, Kontoführung und versteckte Versicherungsangebote.