Liebe Forumsgemeinde,
ich bin seit ein paar Jahren Rentner und habe mir vor etwa 4 Jahren einen kleineren Privatkredit geholt. Jetzt, wo ich etwas mehr Spielraum bei der Rente habe, würde ich gerne schneller tilgen – aber ich bin mir unsicher, wie Banken das handhaben.
Meine aktuelle Bank hat im Vertrag tatsächlich eine Gebühr für Sondertilgungen eingetragen. Das hätte ich damals genauer lesen sollen. Jetzt frage ich mich: Ist das noch zeitgemäß? In meinem Bekanntenkreis habe ich gehört, dass manche Banken Sondertilgungen komplett kostenlos anbieten, andere wiederum bis zu 50 Euro pro Tilgung verlangen.
Vor allem interessiert mich: Wenn ich einen neuen Kredit aufnehmen würde (vielleicht für eine kleine Renovierung), auf welche Gebührenregelungen sollte ich gezielt achten? Lohnt sich ein Bankwechsel, wenn ich vorher tilgen möchte, oder sollte ich das akzeptieren?
Ich freue mich auf eure Erfahrungen!
Hallo HelmutBecker,
da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Das Thema Sondertilgungsgebühren ist tatsächlich sehr unterschiedlich gehandhabt. Bei meiner letzten Umschuldung habe ich genau darauf geachtet – inzwischen bieten viele Direktbanken und auch einige Sparkassen kostenlose Sondertilgungen an, teilweise sogar mehrmals pro Jahr unbegrenzt.
Wenn deine aktuelle Bank eine Gebühr verlangt, solltest du folgendes prüfen: Wie hoch ist die Gebühr konkret? Wenn du regelmäßig tilgen möchtest, kann sich ein Wechsel durchaus lohnen. Bei meinem Vergleich damals habe ich gemerkt, dass Online-Kreditgeber wie Smava oder auxmoney oft kulanter sind.
Ein paar Euro Sondertilgungsgebühr ist im Markt noch üblich (bis 30-50 Euro), aber kostenlos sollte es mindestens einmal pro Jahr möglich sein. Mein Tipp: Beim nächsten Kreditangebot explizit nach kostenlosen Sondertilgungen fragen und das schriftlich festhalten!