Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade mit einem Ratenkredit für eine geschäftliche Anschaffung und stoße überall auf das Thema Restschuldversicherung. Die Banken werben damit, dass ich damit im Krankheitsfall oder bei Arbeitsunfähigkeit abgesichert bin – klingt erst mal gut. Aber ich frage mich: Lohnt sich das wirklich, oder zahle ich da einfach nur extra Gebühren für etwas, das ich wahrscheinlich nie brauche?
Ich bin ja schon lange im Forum aktiv und habe viele Kreditangebote verglichen. Aber bei der RSV bin ich unsicher. Die Kosten variieren zwischen den Anbietern stark, und manche Versicherungsbedingungen sind ziemlich versteckt im Kleingedruckten. Habt ihr da Erfahrungen gemacht? Macht es Sinn, die RSV von Anfang an abzuschließen, oder sollte ich sie lieber ablehnen und sparen?
Freue mich auf eure Gedanken!
Thomas
Hallo Thomas,
als Pensionär muss ich dir ehrlich sagen: Ich habe die RSV bei meinen Kreditangeboten mehrfach abgelehnt. Die Versicherungsprämien sind oft unnötig hoch, und die tatsächlichen Leistungen sind häufig so eingeschränkt, dass man im Ernstfall nicht viel davon hat. Gerade bei Selbstständigen und Unternehmern ist das oft problematisch – die Versicherer drucksen dann herum.
Ich würde lieber das Geld sparen und die monatliche Rate etwas niedriger halten. Wenn du ein stabiles Einkommen hast, ist eine separate Versicherung oder einfach ein Notfallfonds deutlich besser als diese Kreditversicherungen. Hab das auch in meiner Haushaltsrechnung so berücksichtigt.
Grüße,
Helmut