Hallo zusammen, ich bin gerade dabei, mein Startup zu strukturieren und überlege, ob ich mir eine Business-Kreditkarte mit Jahresgebühr zulege. Mehrere Banken haben mir Modelle angeboten – die kosten zwischen 50 und 200 Euro im Jahr, versprechen dafür aber bessere Limits, kostenlose Versicherungen und Reisevergünstigungen.
Meine Frage: Wie kalkuliert man das sinnvoll? Nutze ich die zusätzlichen Leistungen überhaupt? Und wie wirkt sich das auf meine Gesamtkalkulation aus, wenn ich ohnehin schon Kontogebühren und Kreditkosten habe?
Ich bin noch neu in dieser Gründungsphase und möchte nicht blind Geld für Features zahlen, die ich nicht brauche. Hat jemand von euch Erfahrung damit, ab welcher Ausgabenhöhe sich eine kostenpflichtige Business-Karte rechnet? Freue mich auf eure Einsicht!
Gute Überlegung, T.Feldmann. Ich beschäftige mich ja schon länger mit solchen Gebührenfragen – habe da auch in einem älteren Thread zu Restschuldversicherungen das Thema "unnötige Zusatzkosten" aufgegriffen.
Bei Kreditkarten mit Jahresgebühr würde ich folgende Punkte prüfen: Was bringt der bessere Kreditrahmen konkret? Kostet eine Rahmenerhöhung bei kostenlosen Karten ebenfalls Geld? Sind die Versicherungen wirklich besser oder könnt ihr die einzeln günstiger absichern? Bei Reiseversicherungen beispielsweise – da zahlt man oft für Dinge, die ein bestehendes Geschäftsversicherungspaket bereits deckt.
Meine Empfehlung: Rechnen Sie den Jahreswert der konkreten Leistungen aus, die Sie tatsächlich brauchen werden. Nicht mehr.