Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade intensiv mit verschiedenen Kreditangeboten und bin dabei auf eine Besonderheit gestoßen, die ich noch nicht vollständig durchschaue: Bei fast jedem Angebot wird "kostenlose Sondertilgungen" erwähnt, aber wenn ich in die Details gehe, unterscheiden sich die Anbieter erheblich.
Meine konkrete Frage: Worauf muss ich bei den Gebührenregelungen für Sondertilgungen achten? Es gibt ja Unterschiede bei der Häufigkeit (monatlich, jährlich, nur einmal?), bei den Mindestbeträgen und auch bei den versteckten Gebühren, falls man mehr als ein paar Mal tilgen möchte.
Ich vergleiche derzeit drei Angebote und möchte sicherstellen, dass ich nicht in eine Falle tappe. Eine Bank bewirbt "kostenlose Sondertilgungen", aber im Kleingedruckten steht, dass ab der dritten Sondertilgung pro Jahr 25 Euro anfallen. Das ist doch keine echte Gebührenfreiheit, oder?
Wie geht ihr vor bei der Analyse? Gibt es Punkte, die man leicht übersieht?
Gute Beobachtung, Markus. Das ist tatsächlich ein klassischer Punkt, wo die Grenzen zwischen "kostenlos" und "kostenpflichtig" verschwimmen. Was die meisten Banken als "kostenlose Sondertilgungen" bewerben, ist oft nur bis zu einem bestimmten Umfang kostenfrei – danach werden es schnell teuer.
Mein Tipp: Schau dir nicht nur die Gebührenordnung an, sondern auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Dort findet sich oft die echte Regelung. Zuverlässige Online-Anbieter wie Smava oder Auxmoney haben hier tendenziell transparentere Strukturen, aber auch hier lohnt sich das Durchlesen. Die Deutsche Bank und Volksbanken haben teilweise unterschiedliche Regelungen je nach Produktlinie.
Meine Strategie: Immer nachrechnen, ob die geplanten Sondertilgungen in die "kostenlosen" Limits passen. Wenn nicht, sind die Gebühren oft ein erheblicher Kostenfaktor über die gesamte Kreditlaufzeit hinweg.