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Restschuldversicherung bei Baufinanzierung: Wirklich notwendig?

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Stefan M.
Beiträge: 1
Themenstarter
(@stefan-mueller)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#110]

Hallo zusammen,

ich bin derzeit auf der Suche nach der richtigen Baufinanzierung für meinen geplanten Hauskauf und beschäftige mich intensiv mit den verschiedenen Angeboten. Bei fast jedem Kreditangebot, das ich mir anschaue, wird mir eine Restschuldversicherung angeboten – teilweise wird sie sogar als "empfohlen" dargestellt.

Mich interessiert: Lohnt sich diese Versicherung wirklich aus wirtschaftlicher Sicht? Wie hoch sind die monatlichen Kosten tatsächlich über die gesamte Laufzeit hinweg? Gibt es Situationen, in denen sie sinnvoll ist, und wann kann ich sie getrost ablehnen?

Ich möchte bei meinem Kreditvergleich transparent alle Gebühren und Zusatzkosten berücksichtigen, um die echten Konditionen zu sehen – nicht nur den Sollzins. Habt ihr konkrete Erfahrungen gemacht? Welche Versicherer waren bei euch transparent und welche haben versteckte Klauseln eingebaut?

Freue mich auf eure Perspektive!

Stefan


1 Antwort
Helmut M.
Beiträge: 11
(@helmut_1958)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hallo Stefan,

aus meiner Erfahrung – ich habe mich als Rentner intensiv mit solchen Fragen auseinandersetzen müssen – würde ich sagen: Die Restschuldversicherung ist in den meisten Fällen nicht wirklich notwendig, wenn du andere finanzielle Sicherheitsnetze hast. Die Kosten sind oft beträchtlich: Je nach Angebot zahlt man 0,3 bis 0,6 Prozent der monatlichen Rate zusätzlich. Bei einem Darlehen von 200.000 Euro über 20 Jahre kann das schnell 8.000 bis 15.000 Euro Mehrkosten bedeuten!

Sinnvoll ist sie eher, wenn du berufliche Unsicherheit hast oder selbstständig bist. Für einen normalen Berufstätigen mit stabilem Einkommen – wie es bei dir klingt – würde ich erst mal ablehnen und die Ersparnisse lieber in einen kleinen Notgroschen investieren. Schau dir die Sondertilgungsbedingungen genauer an – das bringt dir mehr Flexibilität beim Sparen.

Helmut


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