Hallo zusammen,
ich stehe aktuell vor einer Umschuldungsentscheidung und bin mir unsicher, welche Strategie für meine Situation besser passt. Ich habe derzeit einen älteren Ratenkredit mit ca. 8.500 € Restschuld bei 5,9% Zinsen und 48 Monaten Restlaufzeit. Die aktuelle Rate liegt bei knapp 190 €.
Bei verschiedenen Vergleichen sehe ich, dass ich umschulen könnte auf etwa 3,5-3,8% bei den Direktbanken. Das würde theoretisch entweder meine monatliche Rate um ca. 30-40 € senken oder ich könnte die Laufzeit auf z.B. 30 Monate reduzieren.
Als Freiberufler ist mein monatliches Einkommen nicht immer stabil – gerade im August oft etwas niedriger. Andererseits möchte ich auch nicht unnötig lange Zinsen zahlen. Worauf sollte ich bei dieser Entscheidung konkret achten? Gibt es da Fallstricke bei der Gebührenberechnung, die ich übersehen könnte?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Aktuell sind die Zinsen wirklich günstig – 3,5-3,8% ist ein ordentlicher Sprung von 5,9%. Ich würde beide Szenarien durchrechnen: Rate senken ergibt ca. 480-520 € Ersparnisse bis Ende, schneller tilgen spart dir deutlich mehr Zinsen insgesamt.
Das Timing im August ist eher egal, aber wenn dein Einkommen in den nächsten Wochen stabiler wird, könnte die kürzere Laufzeit mittelfristig sinnvoller sein.
Mit der Stabi des Einkommens würde ich ehrlich sagen: lieber die Rate senken als die Laufzeit krampfhaft zu verkürzen. Besonders als Freiberufler brauchst du Puffer.
Aber hier die kritische Frage: Hast du die neuen Angebote wirklich mit allen Kosten verglichen oder nur die Zinsangaben gelesen? Viele Direktbanken waren da früher nicht transparent genug. In meinem älteren Thread zu den Gebühren hab ich das deutlich auseinandergenommen. Schau da mal rein, das hilft dir!