Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade intensiv mit einem Ratenkredit über 25.000 Euro, den ich wahrscheinlich in den nächsten zwei bis drei Jahren teilweise tilgen werde. Das Problem: Bei der Recherche der Angebote stoße ich immer wieder auf unterschiedliche Regelungen zur Sondertilgung.
Einige Banken werben mit "kostenloser Sondertilgung", aber sobald ich das Kleingedruckte lese, stelle ich fest, dass entweder Mindestsummen gelten (oft 500 Euro) oder die Anzahl begrenzt ist (maximal 2x pro Jahr). Andere Anbieter schweigen sich komplett aus und ich müsste erst anrufen.
Meine Frage: Wie unterscheiden sich die Gebührenstrukturen bei den großen Anbietern wirklich? Gibt es Banken oder Online-Krediter, die wirklich uneingeschränkte Sondertilgungen kostenfrei erlauben? Und worauf muss ich beim Vergleich der Konditionen besonders achten, damit ich später keine böse Überraschung erlebe?
Danke für eure Erfahrungen!
Klaus, gute Frage. Ich hab mir dazu mal die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von etwa 15 Anbietern systematisch angeschaut – Sparkasse, Volksbank, die großen Online-Krediter und einige spezialisierte Anbieter.
Fazit: Nur wenige erlauben wirklich unbegrenzte kostenlose Sondertilgungen. Die meisten verstecken Einschränkungen in Paragraph 7 oder 8 der AGB. Besonders wichtig: Achte nicht nur auf die Gebühr selbst, sondern auf diese drei Punkte:
1. Mindestsummen – oft 500 oder 1.000 Euro
2. Anzahl pro Jahr – meist 1-2x kostenlos
3. Zeitliche Bindung – manche erlauben Sondertilgung erst nach 12 Monaten
Bei Direktbanken wie Comdirect und 1822direkt ist die Handhabung tendenziell transparenter, bei kleineren Regionalbanken musst du wirklich nachfragen. Mein Tipp: Bei deiner Berechnung konkrete Szenarien durchspielen und dann gezielt fragen – das zeigt den Banken, dass du dich auskennst.
Welcher Kredibetrag und welche Laufzeit interessieren dich konkret?