Hallo zusammen,
ic habe mich gerade wieder durch mehrere Kreditvergleiche gewälzt und bin auf ein Problem gestoßen, das mich regelmäßig nervt: Die Banken packen mir bei Firmenkrediten immer wieder eine Restschuldversicherung (RSV) ins Angebot rein, die den Effektivzins spürbar nach oben treibt.
Meine Frage: Ist das wirklich ein sinnvoller Schutz oder nur eine geschickte Gewinnmaximierungsstrategie der Banken? Ich teste das ständig bei verschiedenen Anbietern und bemerke, dass die RSV oft 1-2% des Kredits kostet – das läppert sich bei größeren Summen zusammen.
Bei meinen bisherigen Firmenkrediten habe ich die RSV immer abgelehnt und sehe noch immer keinen echten Mehrwert. Es sei denn, die Bonität ist wirklich fragwürdig. Aber wenn ich das ohnehin mit meiner Geschäftsversicherung abdecke – warum dann noch extra zahlen?
Wie handhabt ihr das? Habt ihr schon Erfahrungen gemacht, wo sich die RSV gelohnt hat oder wo ihr sie zu Unrecht bezahlt habt?
Michael F., du sprichst da einen wunden Punkt an. Die RSV ist tatsächlich in den meisten Fällen ein reines Gewinngeschäft für die Banken. Ich hab das bei meinen Umschuldungsanalysen hundertfach gesehen: Die Versicherung kostet deutlich mehr, als sie je auszahlt.
Meine Erfahrung: RSV macht nur Sinn, wenn deine Bonität wirklich angekratzt ist und du sonst keinen besseren Kredit bekommst – dann kann sie dir helfen, überhaupt eine Quote zu erhalten. Aber bei stabilen Firmenkrediten? Völlig unnötig. Du hast absolut recht, dass du damit deine bestehenden Versicherungen doppelt bezahlst.
Der Trick ist einfach: Immer explizit nachfragen, ob du die RSV ablehnen kannst. Manche Banken verstecken sie ganz bewusst, damit du nicht merkst, wieviel sie hochschraubt. Gute Online-Anbieter lassen dich das ganz einfach abwählen. Das spart dir bei größeren Summen wirklich ein paar hundert Euro über die Laufzeit. Meine Strategie: Vergleichen ohne RSV, dann ist die echte Quote sichtbar.