Seite wählen

Restschuldversicher...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Restschuldversicherung: Lohnt sich der Zusatz wirklich?

9 Beiträge
9 Benutzer
0 Reactions
9 Ansichten
Dieter H.
Beiträge: 8
(@d-hoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Thomas, ich beschäftige mich seit 15 Jahren mit Kreditvergleichen und kann dir aus echten Kundengeschichten berichten: In etwa 95% der Fälle ist die RSV verschwendetes Geld. Die Versicherer sind Meister darin, Ausschlüsse so zu formulieren, dass sie im Ernstfall nicht zahlen müssen. Ich habe Kunden erlebt, die nach Kündigung wegen Betriebsschließung die Versicherung in Anspruch nehmen wollten – abgelehnt, weil sie angeblich nicht unter die Definition der Arbeitslosigkeit fielen. Seitdem rate ich grundsätzlich ab. Lieber ohne RSV einen besseren Zins verhandeln.

Mein Tipp: Bevor du dich für einen Kredit entscheidest, vergleich unbedingt die Konditionen mehrerer Banken. Ich hatte anfangs nur bei meiner Hausbank geschaut und hätte damit fast 2000 Euro mehr gezahlt. Mit einem guten Vergleich findest du schnell, wer dir die besten Zinsen bietet. Kreditvergleich


Antwort
UmschuldungsProfi47
Beiträge: 43
(@umschuldungsprofi47)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Typische Versicherungsfalle, würde ich sagen. Die Banken verdienen damit prächtig, denn die tatsächlichen Auszahlungsquoten sind microscopic. Ich hab das in meinem Blog-Artikel über versteckte Kreditkosten auch kritisiert – die RSV ist oft reiner Gewinn für den Kreditgeber. Was mich stört: Sie wird oft beim Abschluss so "nebenbei" mit eingepackt, dass viele Kunden gar nicht merken, dass sie sie zahlen. Frag immer explizit nach der Quote ohne RSV!

Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit einem strukturierten Vergleich - lohnt sich wirklich, die Kontomodelle genauer anzuschauen, nicht nur auf die Gebühren zu achten. Bei mir hat sich das im ersten Jahr schon amortisiert. Schau dir auch an, welche Bank deine häufigsten Transaktionen kostengünstig anbietet, das macht oft den größeren Unterschied als man denkt. Girokonto Vergleich


Antwort
Helmut M.
Beiträge: 7
(@baufinanzpro68)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Kurz gesagt: Finger weg.


Antwort
Thomas B.
Beiträge: 36
(@thomas-bergmann)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hi Thomas,

da hast du absolut recht, dass die Prämien massiv variieren. Ich hab mir die RSV-Bedingungen von etwa 20 Angeboten näher angesehen und bin dabei auf ein System gestoßen: Die Versicherer nutzen extrem enge Ausschlüsse. Arbeitslosigkeit ist oft nur versichert, wenn du vorher mindestens 12 Monate angemeldet warst – bei prekären Beschäftigungsverhältnissen praktisch unmöglich. Berufsunfähigkeit greift meist erst nach 6 Monaten.

Mein Rat: Rechne mit dem Effektivzins ohne RSV und vergleich dann, ob die Prämie die Sicherheit wirklich wert ist. In den meisten Fällen: nein. Besser ist, selbst einen kleinen Notfallfonds aufzubauen.

Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, wenn man mehrere Konten parallel vergleicht - nicht nur auf die Gebühren schauen, sondern auch auf die Erreichbarkeit des Kundenservice. Bei mir hat sich gezeigt, dass die kostenlosen Girokonten oft nervige Bedingungen haben. Lohnt sich, da ein bisschen Zeit zu investieren. Girokonto Vergleich


Antwort
Seite 2 / 2
Teilen: