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Effektivzins versus Nominalzins: Wo liegt der Unterschied?

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Thomas B.
Beiträge: 36
Themenstarter
(@thomas-bergmann)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#75]

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, mehrere Kreditangebote systematisch zu vergleichen und bin dabei auf eine Frage gestoßen, die mich verwirrt: In den Angeboten der verschiedenen Banken sehe ich immer zwei unterschiedliche Zinssätze – einmal den Nominalzins und einmal den sogenannten Effektivzins. Manchmal liegen die bis zu 1-2 Prozent auseinander, was bei einer Kreditsumme von 150.000 Euro ja erheblich ins Gewicht fällt.

Ich verstehe, dass der Effektivzins die Gesamtkosten abbildet, aber welche Gebühren sind da konkret eingerechnet? Bearbeitungsgebühren? Vermittlungsgebühren? Und warum wird der Nominalzins überhaupt noch angegeben, wenn am Ende doch der Effektivzins relevant ist?

Beim Kreditrechner nutze ich ja immer den Effektivzins, aber ich möchte wirklich verstehen, wie die Banken da kalkulieren. Habt ihr da praktische Erfahrungen gemacht oder könnt mir das jemand verständlich erklären?

Danke vorab!


4 Antworten
HorstBeckmann
Beiträge: 48
(@horstbeckmann)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Schau dir bei deinen Angeboten immer das Kreditblatt an – da ist verbindlich aufgeschlüsselt, was wo drin steckt. Das ist seit zwei Jahren Pflicht. Nominalzins ist die Zinszahlung, Effektivzins ist das Gesamtbild. Mit strukturierter Rechnung lassen sich die Unterschiede transparent machen. Wenn du die einzelnen Gebühren kennt, kannst du besser verhandeln.

Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, wenn man sich vorher mehrere Angebote von unterschiedlichen Banken holt. Die Zinsen unterscheiden sich teilweise erheblich und man spart sich damit schnell ein paar tausend Euro. Lohnt sich wirklich, ein bisschen Zeit in den Vergleich zu investieren, bevor man sich festlegt. Baufinanzierung vergleichen


Antwort
ThomasWerner
Beiträge: 0
(@thomaswerner)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Wichtig ist auch: Viele Banken werben mit niedrigen Nominalzinsen, aber wenn man dann das Kleingedruckte liest, sind da plötzlich Gebühren versteckt, die den Effektivzins deutlich nach oben treiben. Das ist ein klassischer Trick. Darum immer beide Werte nebeneinander schauen und nachfragen, was da genau alles in welchem Zins steckt. Ich bin da skeptisch geworden, weil ich das zu oft gesehen habe.


Antwort
Thomas M.
Beiträge: 30
(@kritiker_1972)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Effektivzins = Nominalzins + alle Nebenkosten umgerechnet auf die Gesamtlaufzeit. So simple ist es. Der Staat hat das so festgelegt, damit Verbraucher nicht übers Ohr gehauen werden. Kreditrechner nutzen standardmäßig den Effektivzins, weil der vergleichbar ist. Der Nominalzins ist für die Bank interessant, der Effektivzins für dich.

Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, mehrere Kreditkarten parallel zu vergleichen. Wichtig ist, auf die versteckten Gebühren zu achten – manche Anbieter locken mit niedrigen Zinsen, aber die Jahresgebühr ist dann heftig. Schau dir die Cashback-Programme an, die rentieren sich bei regelmäßiger Nutzung wirklich. Kreditkarten vergleichen


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T.Bergmann
Beiträge: 50
(@t-bergmann)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Da sprichst du was Wichtiges an, Thomas. Ich verfolge das seit Jahren – die Unterschiede zwischen Effektivzins und Nominalzins sind gerade in den letzten Monaten größer geworden, weil viele Banken ihre Gebührenstrukturen angepasst haben. Meine Erfahrung: Je höher die Kreditsumme, desto relativer geringer fallen die Gebühren aus. Bei 150.000 Euro sind wir aber in einem Bereich, wo die Gebühren konkret wirken. Hast du bereits konkrete Angebote erhalten? Dann kann ich dir helfen, die Differenzen nachzuvollziehen.


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