Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, verschiedene Kreditangebote für die nächsten Monate zu vergleichen – inzwischen bin ich ja Rentner und möchte mir noch einen alten Traum erfüllen. Bei meinen Recherchen bin ich auf ein paar Online-Banken gestoßen, die bei der Kreditvergabe auch Kontoeröffnungsgebühren verlangen, zum Teil zwischen 50 und 150 Euro.
Meine Frage: Ist das eigentlich legal? Ich dachte immer, Kontoeröffnungen sind kostenlos. Und wenn die Bank ein Konto zwingend voraussetzt, um den Kredit zu bekommen – kann sie dann einfach Gebühren dafür nehmen?
Mir ist auch aufgefallen, dass diese Gebühren oft gar nicht im Effektivzins berücksichtigt sind. Das verfälscht doch die Vergleichbarkeit der Angebote erheblich, oder?
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Worauf sollte man beim Vergleich achten?
Gute Frage, Helmut. Das ist tatsächlich ein wichtiger Punkt beim Kreditvergleich. Rechtlich gesehen darf eine Bank Kontoeröffnungsgebühren verlangen – das ist nicht verboten. ABER: Wenn die Kontoeröffnung eine zwingende Voraussetzung für den Kredit ist, dann muss diese Gebühr im Effektivzins eingerechnet werden. Das ist gesetzlich vorgeschrieben.
Wenn das nicht passiert, würde ich die Bank höflich darauf hinweisen oder das Angebot nicht nehmen. Bei seriösen Anbietern wie Direktbanken oder größeren Online-Plattformen sollte die Kontoeröffnung kostenlos sein – das ist heute Standard. Mein Rat: Lieber etwas mehr Zeit investieren und nur Banken vergleichen, bei denen alle Gebühren transparent im Angebot auftauchen.
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit dem Vergleich von mindestens 3-4 Konten parallel, weil die Gebührenmodelle echt unterschiedlich sind. Schau dir mal die Konditionen für Überweisungen und Kartenzahlungen an, das macht oft den größten Unterschied aus. Wichtig ist auch, ob es einen guten Kundenservice gibt, falls mal was schiefgeht. Girokonto Vergleich
Helmut, kurz gesagt: Das ist in der Regel legal, aber die Gebühr muss in den Effektivzins einfließen – sonst Finger weg.